Priesterweg – Lichtenrade – Rangsdorf

Elektrifizierte Vorort- und Ferngleise der Dresdener Bahn, 19 km
15.05.1939 Aufnahme des elektrischen S-Bahnbetriebes zwischen (Potsdamer Ringbahnhof –) Priesterweg und Mahlow; zwischen Mariendorf (heute Attilastraße) und Mahlow Mischbetrieb auf den elektrifizierten Ferngleisen der Dresdener Bahn (siehe dort)
06.10.1940 Verlängerung des elektrischen S-Bahnbetriebes von Mahlow bis Rangsdorf auf den Ferngleisen der Dresdener Bahn; in Rangsdorf Eröffnung eines gesonderten S-Bahnsteiges (ehemaliger Militärbahnhof; siehe dort)
04.1945 Einstellung des S-Bahnbetriebes
03.05.1945 Ende der Kriegshandlungen in Berlin
Mitte 1945 Demontage des zweiten Gleises zwischen Mariendorf und Rangsdorf zu Reparationszwecken
02.08.1945 Wiederaufnahme des (eingleisigen) elektrischen S-Bahnbetriebes zwischen Priesterweg und Mariendorf; Pendelverkehr
08.09.1945 Wiederaufnahme des (eingleisigen) elektrischen S-Bahnbetriebes zwischen Mariendorf und Mahlow; Pendelverkehr
01.10.1945 Wiederaufnahme des (eingleisigen) elektrischen S-Bahnbetriebes zwischen Mahlow und Rangsdorf; Pendelverkehr
15.05.1946 Wieder durchgehender (eingleisiger) S-Bahnverkehr Mariendorf – Mahlow
15.08.1946 S-Bahnstrecke bis Mariendorf wieder zweigleisig befahren (war nicht demontiert)
21.09.1946 Wieder durchgehender S-Bahnverkehr bis Rangsdorf (ab Mariendorf eingleisig)
1946 Wiederaufbau des zweiten Gleises zwischen Mariendorf und Marienfelde; Teltowkanalbrücke weiterhin eingleisig
09.07.1947 Brand und Sperrung der Notbrücke über den Teltowkanal (Mariendorf); Fußweg zum südlich errichteten Notbahnsteig
26.08.1947 Wiederherstellung der Brücke über den Teltowkanal; Schließung des südlichen Notbahnsteiges
21.05.1949 Streik der Westberliner Eisenbahner; Einstellung des S-Bahnverkehrs zwischen Priesterweg und Rangsdorf
28.06.1949 Ende des Eisenbahnerstreiks in Westberlin
01.07.1949 Wiederaufnahme des S-Bahnbetriebes zwischen Priesterweg und Rangsdorf
18.05.1952 Wiederaufbau des zweiten Streckengleises der Dresdener Bahn zwischen Blankenfelde und Rangsdorf (siehe dort); Nutzung jetzt für den (eingleisigen) elektrischen S-Bahnverkehr
05.1954 Teltowkanalbrücke wieder zweigleisig; S-Bahn fährt tagsüber im 15-Minuten-Takt bis Mahlow
03.12.1959 Wiederaufbau des zweiten Streckengleises der Dresdener Bahn zwischen Mahlow und Blankenfelde (siehe dort); Nutzung für den elektrischen S-Bahnverkehr (eingleisiger Betrieb)
13.08.1961 Bau der Berliner Mauer; Unterbrechung und Stilllegung des eingleisigen Streckenabschnittes Lichtenrade – Mahlow
12.09.1961 Einstellung des verbliebenen elektrischen S-Bahnverkehrs zwischen Mahlow und Rangsdorf (Inselbetrieb); Abbau der elektrischen Anlagen (Stromschiene)
18.09.1980 Zweiter Streik der Westberliner Eisenbahner; Einstellung des S-Bahnverkehrs zwischen (Anhalter Bahnhof –) Priesterweg und Lichtenrade
28.09.1980 Ende des Eisenbahnerstreiks in Westberlin; Wiederinbetriebnahme der S-Bahnstrecke nach Lichtenrade
09.01.1984 Übernahme der Westberliner Strecke durch die BVG; Weiterbetrieb der S-Bahn zwischen (Anhalter Bahnhof –) Priesterweg und Lichtenrade
09.11.1989 Öffnung der Berliner Mauer
31.08.1992 Wiedereröffnung des Streckenabschnittes Lichtenrade – Blankenfelde; eingleisig; Streckengleis auf zum Teil neu gebauter Trasse
19.04.2004 Sperrung des S-Bahnabschnittes Priesterweg – Attilastraße wegen Kreuzungsbauwerks- und Brückeneinbau
11.05.2004 Wiedereröffnung des Abschnittes Priesterweg – Attilastraße nach Abschluss der Bauarbeiten
20.07.2009 Betriebseinschränkung infolge Radüberprüfung an drei Viertel aller S-Bahnwagen; allgemeine Taktausdünnung, kürzere Züge und verstärkter Regionalverkehr (siehe dort)
03.08.2009 Stabilisierung des S-Bahnverkehrs mit etwa der Hälfte aller S-Bahnwagen; weiterhin Taktverlängerung und kürzere Züge
08.09.2009 Erneute Einschränkung des S-Bahnverkehrs wegen technischer Mängel (an Bremsen); weniger als ein Viertel des Wagenparks einsatzfähig
16.11.2009 Wieder gesamtes Streckennetz in Betrieb; weiterhin linienweise ausgedünnter Fahrplan und kürzere Züge
15.01.2010 Reduzierung des Gesamtwagenparks auf unter 50 Prozent; keine kurzfristige Rückkehr zum Normalbetrieb im S-Bahnnetz
21.04.2010 Einsatz von etwa zwei Dritteln des Gesamtwagenparks; streckenweise wieder längere Züge und Taktverkürzungen